Rosenheimer Mineralien und Fossiliensammler e.V.

Perchtoldsdorf  06.-08.10.2006

Am 06.10.07 war es wieder soweit – Zusammen mit Freunden aus Salzburg und Traunstein begaben wir uns auf große Fahrt…..

Als erstes Ziel steuerten wir das Naturhistorische Museum in Wien an. Unter der fachkundigen Führung von Herrn Dr. Niedermair (Leiter der mineralogischen Abteilung) besichtigten wir die erlesene Mineraliensammlung.

Anschließend blieb noch etwas Zeit für einen kurzen Stadtbummel, bevor es dann weiter ging zu unserem Zielort: Perchtoldsdorf

Malerisch am Rande Wiens gelegen, erfolgte in Perchtoldsdorf die Unterbringung in 2 Hotels. Nur ein paar Schritte trennten uns vom Heurigenkeller „Tiger Wurth“, in dem wir von „Poldi“ mit einer original Heurigenplatte und Wein aus eigenem Anbau verwöhnt wurden. Zur Bereicherung des Abendprogrammes stellte uns Poldi in einem Diavortrag Mineralienfundstellen in Niederösterreich vor.  

 

Amethystwelt Maissau 

Am 2. Tag führte unser Weg zunächst nach Maissau zum größten aufgeschlossenen Amethystgang der Welt. Hier bot sich uns „touristische Vermarktung“ pur, dennoch war der Besuch lohnenswert:  - Der Gang stand ja noch!  –  

Steinbruch Limberg

Am späten Vormittag war dann Mineraliensuche angesagt. Im Granit des Schotterwerkes war und das Vorkommen von Bergkristallen und Pyrit beschrieben worden – ein Trugschluss, wie sich herausstellte. Die letzten Sprengungen hatten nur taubes Gestein zu bieten, lediglich ein paar Fossilien (Austern u.ä.) konnten im Eingangsbereich geborgen werden. Trotzdem hat es allen Spaß gemacht.

Aggsbach Dorf

Tag der Heimreise –  aber noch lagen einige Sehenswürdigkeiten vor uns. In der historischen Hammerschmiede Aggsbach, am rechten Donauufer gelegen, zeigte uns Gerald Knobloch eine von ihm gestaltete, sehenswerte Ausstellung der Mineralien Niederösterreichs und daraus gefertigter Schmuckstücke. 

Stift Melk

Bevor es dann endgültig nach Hause ging zum Abschluss: Mineralien auch im weltberühmten Stift Melk inklusive herrlichem Blick auf die Donau.

Pater Petrus (Kustos der Mineraliensammlung) und Gerald Knobloch führten uns durch die Sammlung, die in prunkvollen Vitrinen präsentiert wird.